05. – 07. April 2019 im Haasenhof in Mandelsloh
27. Frühjahrstagung des Ring für Gruppenimprovisation:

Improvisation und gesellschaftliche Relevanz – Erforschungen über den Zusammenhang von musikalischer Haltung und politischem Handeln

Moderation: Corinna Eikmeier & Wolfgang Schliemann

Wenn von Improvisation als sozialer Kunst gesprochen wird, meinen wir einen Prozess, in dem meist mehrere Menschen miteinander in kreative Interaktion treten. Die musikalische, auf nonverbaler Kommunikation beruhende Gruppenimprovisation benötigt für ihr Gelingen bestimmte Voraussetzungen, die ihre Teilhabenden erfüllen können sollten. Im improvisatorischen Spiel ist die Bereitschaft zu einer Grundhaltung gefordert, die durch die Spielpraxis selbst geübt und entfaltet werden kann: mit Begriffen wie Präsenz, Empathie, Resonanz, Kollektivität oder Autonomie nähern wir uns einem Verständnis dieser Haltung an, die wesentlich auf der Erkenntnis fußt, dass der Mensch auf Kooperation angelegt und angewiesen ist.

Wir wollen an dem Wochenende in einer gesunden Mischung aus Praxis und Reflektion unter anderem oben genannte Aspekte beleuchten. Alle TeilnehmerInnen der Tagung sind herzlich eingeladen ihre Ideen aktiv einzubringen.

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